Gedenken und Erinnern - jüdisches Leben in Villingen
In Villingen lebten bis zur Vertreibung, Auswanderung und Deportation 1940 mehrere Familien jüdischen Glaubens.
Die Verfolgung und Unterdrückung während des Nationalsozialismus wurde mittlerweile in einem Geschichtsband der Stadt ausführlich dokumentiert. Hinzu kommt die vielfältige Recherche des Vereins Pro Stolpersteine e.V.
Die Verfolgung und Unterdrückung während des Nationalsozialismus wurde mittlerweile in einem Geschichtsband der Stadt ausführlich dokumentiert. Hinzu kommt die vielfältige Recherche des Vereins Pro Stolpersteine e.V.
Die ACK Villingen beteiligt sich an der städtischen Gedenkveranstaltung am 9. November sowie den Gedenktagen anlässlich der Deportation am 22.10.1940. Ziel ist es die Erinnerung wach zu halten - sowohl an die jüdischen Mitbürger*innen, als auch an die Gefahren von Ausgrenzung, Hass und Nationalismus.
Mo. 09.11.2026, 19:00
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, der sogenannten Reichspogromnacht, wurden auch in Villingen gegen die jüdischen Mitbürger*innen vorgegangen: Der Gebetssaal in der Gerberstraße wurde geschändet, das Inventar inklusive der Thora-Rolle aus dem Fenster geworfen und auch einige jüdische Mitbürger verhaftet.
Bei der Gedenkveranstaltungen erinnern wir an die betroffenen jüdischen Familien.
Bei der Gedenkveranstaltungen erinnern wir an die betroffenen jüdischen Familien.
Geberstr. 11 / neben evang. Johanneskirche

