Jahrestage der Unterzeichnung

 
Jahrtag 2025

Friede sei mit dir

Der Gruß „Friede sei mit Dir“ ist ein Zeichen: Wer ihn spricht, bezeugt den eigenen Friedenswillen und wünscht Frieden auch dem Gegenüber. Denn Frieden beginnt im Kleinen – im persönlichen Kontakt. Tolle Erfahrung waren die vielen persönlichen Statements und die anschließende Begegnungen an der mobilen Fahrradkirche Sancta Carla.
 
 
 
 
 
Jahrtag 2024

Frieden wächst durch Begegnung

Sich begegnen und ins Gespräch kommen baut Brücken zwischen Fremden, zwischen Kulturen und zwischen Religionen. Dies ist das Anliegen der Unterzeichnenden der Friedenserklärung der Religionen Villingen-Schwenningen. Solche Frieden stärkenden Begegnungen fanden am Samstag, 12. Oktober in der Innenstadt Villingens rund um die mobile Fahrradküche „Sancta Carla“ statt. Vertreter*innen der verschiedenen Religionsgemeinschaften luden zum Austausch, Snacks und den Einsatz für den Frieden ein. Anschließend zug man gemeinsam zur Friedenslinde, wo mit Musik und Texten das gemeinsame Anliegen nochmal verdeutlicht wurde.
 
Jahrtag 2023
 
Jahrestag 2022

Zurück in Präsenz

Endlich wieder präsent an der Friedenslinde. Eine Gruppe aus verschiedenen Gemeinden und Religionen war am Jahrtag an der Friedenslinde präsent und lud zum Gespräch und Austausch mit Passant*innen ein.
 
Jahrestag 2021

Online-Workshop zum Thema „Rassismus“

Aufgrund der Corona-Situation wurde der Jahrtag in Form eines Online-Workshop zum Thema „Rassismus“ begangen.Dieser sensibilisierte für die Verwendung von Sprache und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit: Die Referentin Frau Şahan machte Mut: „So wie wir rassistisches Verhalten erlernen, so können wir es auch wieder verlernen.“ Dieser Abend war ein Beitrag dazu.
  
Jahrestag 2020

Frieden wächst zwischen den Religionen

Für jede und jeden eine Friedenslinde, unter diesem Motto stand die diesjährige Aktion der ACK Villingen zur interkulturellen Woche in Kooperation mit den muslimischen Gemeinden und den weiteren Unterzeichnenden der Friedenserklärung VS.
Auch 2020 soll der Gedanke des friedvollen Miteinanders weitergetragen werden. Aus diesem Anlass wurden am Samstag, 26. September in der Villinger Fußgängerzone 100 kleine Lindenbäumchen verteilt, die Jede und Jeder mit nach Hause nehmen konnte, um sie einzupflanzen. Dr. Rupert Kubon von der kath. Fidelisgemeinde wünscht sich deshalb, „dass der Frieden zwischen den Menschen in unserer Stadt genauso wächst, wie unsere Linden.“
 
Aktives Friedenshandeln gehört in allen Religionen zu den ursprünglichen Grundwerten. Dr. Khalil Hourani vom Kooperationsrat der Muslime in Villingen-Schwenningen möchte dabei „mit allen Muslimen in unserer Stadt gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern für den Frieden arbeiten.“
 
Am Nachmittag versammelte man sich nochmal bei der Linde in den Ringanlagen, um gemeinsam nochmal ein Zeichen zu setzen und eine Schweigeminute für den Frieden abzuhalten. Gunter Berberich, Pastoralreferent in der Seelsorgeeinheit Villingen freut sich, „dass es seit 2016 immer wieder zu Begegnungen rund um die Friedenslinde kommt,“ und Eva-Maria Willkomm von der evang. Kirchengemeinde Villingen meint, „dass eine Spiritualität, die aus dem Glauben egal welcher Religion kommt, den Menschen hilft, Gewalt zu durchbrechen.“
 
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Schwarzwald-Baar-Kreis statt: https://www.lrasbk.de/interkulturelle-woche
  
Jahrestag 2018

Friedensklänge

 

Das Vorbereitungsteam brachte den Frieden zum Klingen.

Friedenarbeit, ganz niederschwellig an der Basis, das wird in Villingen-Schwenningen praktiziert: Friedensarbeit als vertrauensvolles, verantwortliches und wertschätzendes Miteinander unter den verschiedenen christlichen Konfessionen, Aleviten, Bahai und Muslimen in der Stadt.

Als sichtbares Zeichen dafür wurde vor zwei Jahren, am 4. Oktober 2016, am Benediktinerring in der Nähe des Riettores im Stadtbezirk Villingen eine Friedenslinde gepflanzt. Vertreterinnen und Vertreter von 30 religiösen Gemeinschaften unterzeichneten eine „gemeinsame Erklärung zur gegenseitigen Achtung und einem friedlichen Miteinander, gegen jegliche Form von religiöser Begründung von Manipulation, Gewalt und Terror“.

Ein Team von Frauen und Männern der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Villingen-Schwenningen hat sich zur Aufgabe gemacht, die Erklärung mit Leben zu erfüllen. Dazu gehörte auch das diesjährige Treffen an der Friedenslinde.

Das friedliche Miteinander der verschiedenen Religionen in die Gesellschaft zu transportieren, Religionsfreiheit und Freiheit in der Religionswahl und gegenseitige Achtung, habe in der religiösen und kulturellen Vielfalt der Gesellschaft nicht an Wichtigkeit verloren, sei vielmehr noch dringender geworden, sagte Dekan Josef Fischer zur Begrüßung.

Anschließend wurden große Gongs angeschlagen und weitergereicht, um symbolisch das harmonische Miteinander der verschiedenen Religionen und de Klang des Friedens auszudrücken.

Oberbürgermeister Rupert Kubon erinnerte daran, wie in beiden Weltkriegen  Gott für menschliche Interessen vereinnahmt wurde, Gotteskriegertum proklamiert wurde und dass Gott mit den Kämpfenden sei.  In den Heiligen Schriften, der Bibel und dem Koran aber werde von einem Haus des Friedens gesprochen und von einem Gott des Friedens, der sich nicht vereinnahmen lässt.

Weil aber Frieden nicht selbstverständlich ist und bis heute im Namen Gottes Kriege geführt werden, sei es notwendig, sich tagtäglich um Frieden zu bemühen und „bei uns darauf zu achten, wie wir Frieden untereinander bewahren und sichern“.

Das anschließende Treffen im Martin-Luther-Haus mit einem Abendessen im Format „mitbringen und teilen“, wurde als lockere Begegnungsmöglichkeit und Austausch gerne genutzt.

 Text + Bild: Winkelmann-Klingsporn
 
 
Jahrestag 2017

Vertreterinnen und Vertreter von 30 Religionsgemeinschaften und religiösen Gruppierungen unterzeichneten vor einem Jahr die „Friedenserklärung Villingen-Schwenningen“ und pflanzten zum sichtbaren Zeichen am Benediktinerring im Stadtbezirk Villingen eine Friedenslinde. Zum Jahrestag trafen sich dort auf Einladung der Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen Villingen und Schwenningen 40 Frauen und Männer, Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Religionsgemeinschaften um sich der gemeinsamen Bemühungen um Frieden zu versichern.


„Krieg ist Tod und Frieden ist etwas Lebendiges“ sagte Oberbürgermeister Rupert Kubon in seinem prägnanten Grußwort. Zudem sei Frieden „keine Selbstverständlichkeit“, sondern ein Prozess, der konkret vor Ort beginnen müsse. Das Gebet zu dem einen Gott an den wir glauben, lade Menschen zum Mitmachen ein.

In der Friedenserkärung geht es u.a. um Religionsfreiheit, die Achtung der religiösen Überzeugungen der verschiedenen Glaubensgruppierungen, gegen Abwertung jeglicher Art im Namen von Religion, um Solidarität gegen Gewalt und Terror, um das Bekenntnis zu religiöser und kultureller Vielfalt, um Verständigung und um ein friedliches und menschenwürdiges Zusammenleben zum Wohl aller Menschen. Dieses Miteinander wurde bei den Begegnungen rund um das vielfältige Mitbring-Buffet anschließend praktiziert.