Die christlich-muslimische Dialogrunde Villingen-Schwenningen steht – wie viele Menschen weltweit – erschüttert vor der anhaltenden Gewalt im Nahen Osten. Mit jedem Tag Hunger, Geiselhaft, Zerstörung und Gewalt werden wir sprachloser. Immer wieder versuchen wir in der Gruppe im Austausch und Gespräch zu bleiben und gleichzeitig merken wir, dass wir uns so ohnmächtig fühlen, dass wir das Thema lieber außen vor lassen. Nichtsdestotrotz geht die humanitäre Katastrophe weiter. Deshalb wollen wir dieser Sprachlosigkeit nicht das letzte Wort lassen.
Wir glauben, dass geteiltes Leid nicht kleiner, aber menschlicher wird. Dass Zuhören, Anteilnahme und das Benennen von Schmerz Wege eröffnen können – raus aus der Ohnmacht.
Um der Sprachlosigkeit und Ohnmacht etwas entgegenzusetzen, wollen wir hier Raum bieten, um den Schmerz, den man im Mitfühlen mit anderen empfindet zu teilen. Wir laden alle ein, die bereit sind, mit Respekt, Offenheit und Empathie den Schmerz der anderen zu erkennen und im Schreiben dem eigenen Verstummen etwas entgegenzusetzen. Wir glauben, dass geteilter Schmerz Brücken bauen kann.
Diese Website wird redaktionell betreut. Wir behalten uns vor, Einsendungen nicht zu veröffentlichen, insbesondere bei Verstößen gegen unsere Grundwerte: Kein Platz für Gewalt, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung oder Extremismus.
Brücken des geteilten Schmerzes
08.06.2025 |
Bei allen Beiträgen ist der volle Name dem Redaktionsteam bekannt.
Bitte jeweils das Datum des Kommentars zur Einordnung beachten, da keiner von uns künftige Entwicklungen voraussehen kann und deshalb aus der Perspektive am Tag des Verfassens schreibt.
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